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u.a. Promotion für jedes Event...
ob verkaufsoffener Sonntag, Dauerdekoration oder zu Festlichkeiten und Märkten.
 
Sie erhalten unter anderem:
 
MA-Brillen, Bildmaterial,... Ausstattung Ihrer Mitarbeiter mit authentischen Produkten... nicht nur Brillen, auch Gewänder aus professioneller Schneiderei und diverse mittelalterliche Accessoires. Allen Interessenten leihen wir Gewänder und Accessoires zum Zweck der Ausstellung sehr gerne und enorm günstig!
 
Die Produkte sind verkäuflich!
Die Nachfrage beständig.
 
 
 
Liebe Grüße
 
Ihr Hansjörg Schmidt
 
(Geschäftsführer)
 
 
 
 

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Replikat aus dem 14. Jahrhundert
 
 
Klosterfund zu Celle
 
 
 
Der Brillenmacher
 
Nietbrillen um das 14. Jahrhundert
 
Die ersten Brillen hatten keine Bügel sowie heute üblich. Sie bestanden aus zwei zusammen genieteten Holzrahmen, in denen die Gläser befestigt wurden.
Der Träger einer solchen Brille musste sich relativ ruhig verhalten um sie nicht zu verlieren. Manchmal war es sogar notwendig, den Kopf in den Nacken zu legen, damit sie nicht runter fiel.
 
Alle Brillen dieser Periode waren mit Konvex-Linsen (Plusgläsern) ausgestattet. Sie dienten der Korrektion einer sog. Presbyopie (Altersweitsichtigkeit) bei den  Menschen, die das vierzigste Lebensjahr "gottlob" hinter sich bringen konnten.
Die Abbildung unten zeigt einen Gipsabdruck einer Skulptur aus der Church of St.Martin Salisbury in Wiltshire England, die der Zeit um 1430-1440 oder sogar älter zugeordnet werden darf und somit die früheste plastische Darstellung einer Brille jeglicher Art ist.
 
 
 
Typ 1 Nietbrille - Diese ist der Abbildung aus den Kirchenfresken der Stadt Treviso in Venetien von 1352  sehr ähnlich.
Sie wurde aus 2mm dickem Holz gefertigt. Durch einen Schlitz, sowie eine Rille im Rahmen konnten die Gläser durch zubinden letztlich befestigt werden. Gerade Schäfte führten zur Nietverbindung. Man könnte sie als zwei miteinander verbundene Vergrößerungsgläser bezeichnen.
 
Abb. Replikat aus dem British Optical Association Museum London
 
 
 
 
 
 
Typ 2 Nietbrille - mit runderen Schäften und engerem als auch besseren Halt auf der Nase. Bei diesem Modell wurde von der schwächsten Stelle, der Nietverbindung, die Spannung genommen. Man findet sie oftmals auf Malereien der Zeit um 1450.
 
Abb. Replikat aus dem British Optical Association Museum London